Kastration Ja / Nein

Kommentar schreiben

Kommentare: 19
  • #1

    Sammy (Dienstag, 27 April 2010 00:03)

    Ich gebe meinen ersten Kommentar ab - kurz und knapp:
    ICH möchte ein Rüde bleiben! ... oder ist das Leben sonst noch lebenswert?
    Euer Sammy

  • #2

    Chewie (Dienstag, 27 April 2010 09:01)

    Hallo!
    Interessantes Thema, wozu ich gerne meinen Senf dazu geben möchte: Also, mit gut einem Jahr hat mir mein Frauli auch so 'n Chip setzen lassen, weil ich so gar nicht mehr wusste, wo ich hingehöre. Naja, bin halt auch ein Aussie, der manchmal recht überschäumt vor Energie.
    Auf jeden Fall ist es schon so, dass man gut sehen kann, wie man sich verändert, wenn man nicht mehr unter "hormongesteuert" rumläuft. Dann kann Zweibein sich entscheiden, ob sie uns tatsächlich kastrieren lassen.
    Das mit dem Zunehmen ist leider immer noch eine hartnäckige Geschichte. Man muss nur die Ernährung anpassen und sich beschäftigen. Auch bei geistiger Anregung nimmt man ab.
    So viel dazu.
    Grüße von Chewie

  • #3

    Chantal (Dienstag, 27 April 2010 11:34)

    Ja, unser Samboy! Fett werden wird er mit Sicherheit nicht aber ich kann mir gut vorstellen dass man das Futter neu einstellen muss. Er hat doch mehr als genug Auslauf. Ich habe bisher nur negatives über eine Sterilisierung bei Hündinnen gehört. Dies aber auch nur in Verbindung mit der schweren OP. Alles was danach kam war durchweg positiv, sprich Verhalten, Lasten während einer Läufigkeit usw.
    Ich denke es würde sehr viel ausmachen wenn man einen Rüden kastriert. Die Kommentare und Beiträge in Foren bestätigen dies. Das Verhalten eines Rüdens nach der Kastration kann scheinbar individuell sein.
    Wenn man den Rüden nicht als Deckrüden zur Verfügung stellen möchte und ihm damit eine Last/Druck nimmt würde ich es machen. Auch weil es bei Rüden nicht mit einer schweren langen OP verbunden ist. Würde aber auch vorher erst mit einem Chip "testen".

    Vielleicht wird es ja nachher auch wieder mehr Kind und tobt??!?!? ;-)

  • #4

    Wiebo (Dienstag, 27 April 2010 12:17)

    Haha, Chanti, so früh schon einen Kasper intus ;o) ? Sammy und Kind und toben? ... schön wär's! Denn es sind meine größten Bedenken, dass er noch weniger mit uns Zweibeinern spielt ... arbeiten O.K., das wird er mit Sicherheit nicht ablegen, aber spielen mit uns - ich weiß net *Schulter zuck*
    Schönen Tag allen und Danke für eure Beiträge, mal sehen, ob und was noch für informativen Kommentaren kommt.
    Genießt die Sonnenstrahlen
    Wiebo

  • #5

    Benji (Dienstag, 27 April 2010 14:44)

    Hi. Sammy, du weiß ja ich gehöre auch
    zum "Club" hatte die erste Zeit kein
    Verlagen nach Mädels aber heute mit
    stolzen 2 Jahren sieht die Welt anders
    aus. Mädels die für mich toll riechen
    sind Spitze und da muß ich hin und drauf!!
    Also Fasit das was mein Frauchen wollte t ist nicht eingetreten (hat natürlich
    keinerlei Erfahrung was aus mir sonst
    so geworden wäre.)
    Hatte ja schon mit 8 Monaten diese OP.

    Wegen dem blöden Gewicht keine Angst
    bekommst ja genug Bewegung.
    Sag deinen Frauchen sie soll gut
    beobachten was mit dir passiert und dann entscheiden. OP bleibt OP. Auch wenn sie beim beim Rüden nicht ganz so wild ist.(Wenn
    ich daran zurück denke "jaul jaul"
    Grüße dich ganz herzlich alles Gute
    Benji

  • #6

    Aika (Dienstag, 27 April 2010 16:03)

    Hallo Sammy,
    huch, Du hast ja die selben Probleme wie ich, mein Frauchen will mich auch kastrieren lassen, denn dieses ewige aufgehopse von den Rüden, will sie sich nicht antun. Du musst wissen, hier bei uns gibt es mehr Rüden als Hündinnen. Meine Vorgängerin wurde auch kastriert und hat die OP sehr gut überstanden und durch die täglich Bewegung hat sie auch nicht zugenommen, hoffe bei mir ist es genauso. Auch wenn man Dir Deine Bälle klauen will, so hab ich Dich trotzdem lieb und vote weiterhin feste für Dich. Deine Fernliebe Aika

  • #7

    satansbraten-lucy (Dienstag, 27 April 2010 18:18)

    Zu allererst einmal: Es gibt da noch das Tierschutzgesetz das die Kastration ohne medizinische Indikation verbietet!!...Prinzipiell muß es jeder für sich eintscheiden, Kastration ja oder nein??...Die Entscheidung pro oder contra Kastration trifft jeder Hundehalter entsprechend der persönlichen Gegebenheiten selber!!

    Mal aus einer anderen Sicht. Bei Hunden wird das Thema ja echt totgequatscht. Frage an die Pferdeleute unter Euch, insbesondere die Wallachbesitzer. Da kommt doch ein Otto-Normal-Reiter, der nicht züchtet, gar nicht auf die Idee, seinen Hengst nicht zu kastrieren.

    Was stünde diesem tollen Hengst denn für ein Leben bevor, allein, ohne Artgenossen, keine Weide, und vieles mehr nicht. Niemand kommt auf die Idee, sich da über die kastrierten Hengste das Maul zu zerreissen. Das Leben als Hengst grenzt in den meisten Fällen an Tierquälerei.

    Beim Rüden oder Hündin denkt keiner darüber nach, was für Qualen (auch psychisch) die mitunter aushalten müssen, wenn deren Fortpflanzungstrieb permanent unterbunden wird. Sei das Gebähren von Jungen auch noch so natürlich, in Anbetracht der vielen vielen Hunde, die keiner haben will, sollte man da auch mal in diese Richtung drüber nachdenken. Das Für und Wider ist letztendlich von jedem persönlich zu überdenken, und niemand sollte sich in seiner Entscheidung und Überzeugung, gleich welcher Art, abbringen lassen...

    Klar über das Thema Kastration gehen die Meinungen weit auseinander und es gibt die verschiedensten Gründe warum ein HH sich damit auseinander setzt. Ehrlich gesagt habe ich eigentlich vorher nur über die Kastration einer Hündin nachgedacht und Info`s eingeholt!!...Aber ich habe auch mal eine Statistik gelesen, wie das Thema "Kastration beim Rüden" unterschiedlich von Herrchen und Frauchen gehandhabt wird. Allein geschlechterspezifisch gehen da die Meinungen sehr krass auseinander!!

    Fakt ist: Die Gegner der Kastration sind überwiegend Männer. Frauen plädieren häufiger für eine Kastration oder sind leicht von deren Vorteilen zu überzeugen. Ich weiß aber nicht mehr ganz genau wie da das Verhältnis war, aber ich meine Männer tendieren zu über 80% gegen eine kastration. ...Ist wohl so das wir Männer uns mit unseren Hunden sehr viel mehr persönlich identifizieren als Frauen. Schnippschnapp, die Goldstücke sind pfutsch!!

    Also ich persönlich sage mal, eine mögliche Verhaltensänderung des Hundes ist nicht abhängig von der Kastration. Die Hoffnung, dass sich unerwünschte Verhaltensweisen erst gar nicht entwickeln, wenn der Hund kastriert wird, treffen nicht zu. Ist auch durch seriöse Studien bewiesen!!...Es wird eigentlich nur die Läufigkeit abgestellt!!...Obwohl sehr viele HH meinen, unerwünschte Charaktereigenschaft mithilfe einer Kastration abstellen zu können. So nach dem Motto: Hundespezifische Verhaltensprobleme werden tierärztlich wegoperiert!!

    Anmerken möchte ich also in aller Deutlichkeit, dass ich bei agressivem Verhalten, Dominanzproblemen etc. eine Kastration NICHT für den richtigen Weg halte. Da sollten sich die Besitzer mehr über Erziehungs- u. Ausbildungsfehler Gedanken machen. Falsches Verhalten kann man nicht einfach "abschneiden".


    Man kann auch dem Rüden das "Pornos" lesen, sprich Urinspuren der Hündin, abgewöhnen. Ja, auch wenn es schwer ist!!...Spielen mit dem Rüde und einfach beschäftigen. Oder weil Rüden raufen. Allerdings wird der Charakter nicht verändert, die werden nicht freundlicher, sondern nur das Verhältnis zu anderen Rüden wird ander`s.


    Hier einiges zum lesen:

    http://www.doggen-rettung.de/kastration_+_-.htm

    http://archiv.rhein-zeitung.de/on/09/07/31/service/tiere/t/rzo597811.html

    http://book.earlydream.de/blogs/blog1.php/2009/01/22/einige-gedanken-ueber-die-kastration-von

    Auch bin ich kein Befürworter oder Gegner der Kastration!!...

    So ich hoffe es war nicht zu viel?...LG der Udo

  • #8

    Piet (Dienstag, 27 April 2010 22:00)

    Tja, das mit dem Kastrieren ist so eine Sache, wir haben uns natürlich auch jede Menge Rat geholt, und uns dann für die Kastration entschieden, naja schon alleine wegen Julies Läufigkeiten....
    Das ist schon ein Abenteuer, eine läufige Hündin und einen potenten Rüden unter ein und dem selben Dach zu haben.
    Also wir haben häufig gehört, dass sich der Charakter an sich sich nicht viel ändert, und können es auch bei Ben jetzt fast 6 Monate danach bestätigen. Man muss meiner Meinung nach das Verhalten und den Charakter unterscheiden. Also Ben ist so wie immer, immer noch voll ausgeflippt, immer noch voll präsent, nicht ruhiger geworden (Charakter) und immer noch voll auf uns fixiert und sein "Will to please" hat auch nicht darunter gelitten, das war nämlich meine Größte Sorge dabei. Wir haben den Eindruck, dass Ihn aber irgendwie der "Innere Druck" genommen wurde, ist irgendwie nicht mehr so am rum stolzieren, und so am checken. Obwohl wir den Eindruck haben, jetzt wo Julie läufig ist, hat sich das ein wenig geändert, also mehr Imponiergehabe und alles übermarkieren.....
    Alles in allem können wir sagen, dass es die beste Entscheidung war, da das eher ruhige Verhalten doch etwas entspannter zu handhaben ist. Klar kann das von Rüde zu Rüde unterschiedlich sein, wie auch die Meinungen zu diesem Thema.
    Vielleicht würde Sammy das auch bisschen Innere Ruhe geben, tja das kann man nur raus finden doch keiner kann's vorhersagen, nicht mal der TA.

    LG Piet und Maiky

  • #9

    Wiebo (Dienstag, 27 April 2010 22:05)

    Hey alle zusammen, supie, dass ihr etwas zu dem Thema zu schreiben habt!

    @ Chewie: Bin gespannt, in wie weit sich SAMMY verändern wird. Eigentlich mache ich mir übers Zunehmen gar nicht sooo viel Sorgen. Wir haben schon immer extrem auf sein Gewicht geachtet und das wird sich auch dann nicht ändern. Kann mir nicht vorstellen, dass es einen großen Unterschied zum jetzigen Futterplan gibt. Wird die fette Ente eben gestrichen und dafür gibt es dann Muskelfleisch ;o) Geistige Arbeit gibt es auch reichlich - werden in nächster Zeit ein Riesen-Intelligenz-Spiel bauen, da hat SAMMY hoffentlich was dran zu knacken ... obwohl, wenn er es so schnell löst, wie seine anderen Aufgaben ... ist das Bauen absolute Zeitverschwendung *grins*

    @ Benji: Du bist einer von zwei Rüden, die noch weniger in der Hundewelt zu sagen haben als SAMMY ;o)

    @ Aika: SAMMY drückt dir die Pfoten und hat mir anvertraut, dass er dich auch liebt :o)

    @ Udo: Hey Udo, heute nichts vorgehabt ;o) Super, dass du dir auch hierfür so viel Zeit nimmst :o)
    Ich muss dir als Ex-Pferdebesitzer Recht geben! Wer will schon einen Hengst unterm Turniersattel, der stets nur nach rossigen Stuten ausschau hält und seine höchstwahrscheinlich großartige Leistung damit nicht zeigen kann ... hatte selber einen Wallach ;o) Überwiegend dürfen nur die Hengst bleiben, die eine hervorragende Abstammung und Leistung zeigen, ansonsten ...

    Oh ja, ich denke sehr wohl darüber nach, was das für Qualen für meinen Hund sein können, deshalb auch die Reaktion wie im Tagesbericht 24.4. zu lesen. Viele Menschen wissen auch nicht, dass der Stress auf die Organe schlagen kann - Herz - Epilepsie ... und das für den Rest des Hundedaseins mit stetigen Medikamenten. Ich gebe dir auch Recht, was das Urin- und Hündinnenlecken angeht. SAMMY wird es untersagt überall herumzuschnüffeln und zu lutschen: Gibt es einfach nicht, auch wenn wir von vielen Hundebesitzern schräg angeguckt werden! Dominanzverhalten wird massiv untersagt, mal eben draufhüpfen: Nein (was aber eh sowas von selten ist, da SAMMY extrem unterwürfig ist)! Er wird stets im Auge behalten, damit der Rudelführer entsprechend umlenken kann (selbst unser 15 jähriger Sohn beherrsch die Hundesprache ausgezeichnet und reagiert). SAMMY darf auch nicht einfach auf fremde Hunde zulaufen. Es wird mit dem anderen Hundebesitzer abgesprochen, ob es O.K.ist, wenn die Vierbeiner "Hallo" sagen ... gehen auch nicht frontal auf andere Hunde zu ... das nur am Rande - ist ja scheinbar nicht selbstverständlich ;o)

    SAMMY wird auch sehr viel gearbeitet - unterwegs und zu Hause. Nichts Spezielles, es sind halt div. Übungen für den Hausgebrauch aus Dog-Dancing, Dummyarbeit, Suchspiele, Tricks ... hauptsache im Kopf ist kein Platz mehr für Blödsinn ;o)

    Meine große Sorge ist es eben, dass SAMMY nur noch "in der Ecke" liegt, denn er ist einfach nur als "Schlaftablette" zu bezeichnen, sehr ruhig und gemütlich, äußerst schwer zum Spielen und Toben zu begeistern (und wir machen uns echt zum Affen!). Apropos Spielen und Toben ... mit anderen Hunden. Auch hier wird darauf geachtet, dass es sich in Grenzen hält und als Spielen und Toben bezeichnet werden kann und nicht um Machtgehabe.
    Aber wer weiß, vielleich konzentriert er sich ja auch mehr auf's Spielen mit uns ... dann wäre meine Sorge vollkommen unbegründet ;o)

    Letztendlich wird er "entschäft" - früher oder später! Alleine schon was das Krebsrisiko bei "Voll-Rüden" angeht. Es wird sicher auch passieren, sobald das Stäbchen abgebaut ist.
    In diesem Tread möchte ich nur gucken, ob es nicht doch noch Verhalten und Co. gibt, von denen ich noch nichts gehört habe (glaube iach zwar nicht, aber frau weiß ja nie ;o) )

    Danke für alle eure Beiträge.

    Udo, deine Links werde ich mir gleich noch alle vornehmen - Danke.
    Wiebo

  • #10

    Wiebo nochmal (Dienstag, 27 April 2010 22:20)

    @ Piet: Habe gerade abgeschickt, als dein Beitrag reinkam ;o)
    Du bist der ... ach keine Ahnung wievielte, der sagt, dass es die beste Entscheidung mit der Kastra war. Aber ihr wisst ja noch jüngst, wie es war mit dem Kopf machen. Ich denke auch nicht, dass SAMMY am "will to please" einknickt, du kennst ihn ja! Eigentlich einer der willigsten Waukies, die ich kenne. Und sein Verhalten Julie gegenüber, bzw. am Samstag Ben, kennst du ebenfalls schon seit geraumer Zeit. Dieses Verhalten zeigt er ansonsten nirgens. Allerdings kommt es anderweitig auf nicht vor, dass wir mit anderen Hunden über Stunden ein Treffen veranstalten. Man geht auseinander, läuft weiter und arbeitet, so dass dieses extreme Verhalten gar nicht erst aufkommt.
    LG Wiebo

  • #11

    martina (Mittwoch, 28 April 2010 19:05)

    hallo ihr lieben:-)
    na ja, wie ihr wisst hat mateo ja auch so einen chip. bei uns is es ja super und er ist kein bisschen fauler geworden. allerdings eher ko;-)
    na ja, für uns wissen wir ja, dass wir ihn dann gegebenenfalls kastrieren werden.
    aber erst ma groß werden*lol*
    nun ja,es gibt immer viele hin und hers und ich kann nur sagen macht euch keinen kopf. ich kenne nun so viele rüden bei denen alles tuti is. auch bei uns in der familie.
    wir können nur sagen das stress für den hund nun mal nicht gut ist und wenn man ihn abwenden kann,dann los.
    der chip is ja leider nich fürs leben lang. also schaut euch euren sammy an und entscheidet danach ganz in ruhe;-)
    liebe grüße auch von trella.
    euer mateo und rudel

  • #12

    martina (Mittwoch, 28 April 2010 19:08)

    ps:
    es gibt auch rüden die danach fitter werden;-)

  • #13

    Susan (Donnerstag, 29 April 2010 15:53)

    Hallo nochmal!
    Also, ich kann mich da nur anschließen: Der Chip kann Dir erstmal auf Zeit zeigen, wie Sammy sich verändert, wenn überhaupt. Ist halt keine Dauerlösung.
    Der Vorteil am Kastrierten Rüden ist ganz sicher, dass er entspannter ist, wie ich es gerade bei Chewie sehe, dessen Chip jetzt ausgedient hat, und er einfach wieder nervöser und gestresster ist. Ich will ihm das nicht auf ewig antun - und mir auch nicht.

  • #14

    Ela (Dienstag, 04 Mai 2010 23:09)

    Wir haben uns im letzten Jahr auch die Frage gestellt Kastration ja oder nein und haben uns dann erstmal für den Chip entschieden um zu sehen, wie eine mögliche Kastra bei unserem Rüden (zum Zeitpunkt des Chips 2 Jahre alt) wirken würde. Wir haben einen sehr hibbeligen, temperamentvollen Hund der immer noch mehr durch läufige Hündinnen gestresst war, unruhig zuhause, jammernd, draußen dauer schnüffeln, sabbern, Gehirn abgeschaltet,teilweise nicht fressen, bei Treffen mit Hündinnen immer mehr darauf bedacht sie nur noch "zurecht schieben" zu wollen usw. Wir haben den Chip im Dezember setzen lassen und konnten feststellen dass er wesentlich entspannter war, die läufigen Hündinnen haben ihn nicht mehr verrückt gemacht, er ist draußen besser ansprechbar, allerdings merken wir, dass die Wirkung so langsam nachzulassen scheint und er wieder nervöser wirkt und alle genannten Symptome langsam zurück kehren. Er hat seit dem Chip 3 Kilo zugelegt, früher hat er eben sehr mäkelig gefressen, seit dem Chip hat er aber richtig Kohldampf. Eine Schlaftablette ist er seit Chip nicht geworden, allerdings habe ich das Gefühl das er schneller KO ist und am Anfang nach dem der Chip wirkte hatte ich das Gefühl das er schneller verunsichert war. Wir haben uns viele Erfahrungsberichte in einem Forum durchgelesen, die überwiegend nur positiv waren, hier mal der Link zu dem Thema:http://www.dogforum.de/viewtopic.php?t=64772&postdays=0&postorder=asc&&start=700
    Ich finde es auf jeden Fall richtig erstmal mit einem Chip zu schauen wie der Hund sich bei einer evtll. Kastra verändern würde.

  • #15

    Sammy (Sonntag, 09 Mai 2010 19:50)

    @ Ela
    danke für den Tread-Hinweis ... ich meine, den hatte ich auch schon aufgenommen, denn meine erste Adresse in Hunde-Fragen ist das dog-forum ... ist klasse da! Hilfe von allen Seiten!

    Sammys Veränderungen nach genau zwei Wochen Chip:
    Ich habe mir heute mal sein Verhalten genauer angesehen und muss sagen, dass ich schon leichte Panikanfälle bekam, denn mein Hund markiert kaum noch. Nein, nicht Panik wg. dem fehlenden Markieren, sondern stellte sich mir die Frage, ob er seine Blase ausreichend entleert. Habe aber auch festgestellt, dass er sein Bein teilweise ziemlich lange anhebt, sich somit als mehr als reichlich leer macht ;o)
    Gewicht: Noch keine Änderungen, aber das geht sicherlich auch nicht so schnell.
    Aktivität: Unverändert
    Verhalten: Muss ihm immer noch Pipi-Lutschen verbieten; klappert auch ncoh mit den Zähnen

  • #16

    martina (Montag, 10 Mai 2010 10:31)

    hallo wiebke
    das länegre markieren ist völlig normal, da der rüde den hang ablegt sein pipi zum markieren aufzusparen. bei uns hat sich zum beispiel gar nichts am gewicht verändert.veränderungen mit weibchen und dem "lutschen" konnten wir nach 4-5 wochen beobachten.also noch gedult...
    auch zwischenzeitliche letargie sollte euch nicht schocken, da erst alles ins gleichgewicht geraten muss...
    gruss martina

  • #17

    Rocky (Montag, 10 Mai 2010 18:09)

    Mir blieb leider auch nicht´s erspart, oh jammer... Bei meiner routinemäßigen Blutentnahme waren die weibliche Hormone zu hoch, Alternative KASTRATION oder Schädigung vom Knochenmark...Tja ist ja wohl klar für was sich meine Dosenöffner entschieden haben. Meine Zweibeiner hatten natürlich Angst das ich aus der Narkose nicht wieder aufwache, da ich ja einen Herzklappenfehler habe. Aber ich bin noch da !!!
    Nun was das Futter angeht, das mußte reduziert werden, jaul...

  • #18

    Stefanie (Donnerstag, 13 Mai 2010 15:13)

    Herzliche Grüße und noch einen schönen Feiertag

  • #19

    Sammy (Sonntag, 16 Mai 2010 14:49)

    Ich glaubt es kaum, aber ich finde langsam Spaß am Bällchen holen und anderen Spielen - dass das Spaß machen kann *wunder*?!
    Pinkeln tu ich ... holla die Waldfee, wie ein Elch; markiert wird auch noch ab und an aber überwiegend finde ich es viel spannender mit dem Leinenträger zu arbeiten oder zu spielen.

Spruch des Monats
Wenn du einen verhungerten Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beißen. Das ist der grundsätzliche Unterschied zwischen Hund und Mensch.
Mark Twain