Voll in Planung!

Hier findet ihr demnächst mehr über B.A.R.F. ... Gedanklich überwiegend fertig, aber das in die Tat umsetzen ... kann noch etwas dauern ;o)

Liebe Grüße

Wiebke

Was ist B.A.R.F.?

B.A.R.F. ist die Abkürzung für Biologisch Artgerechtes Roh Futter.


Warum BARFen?

Als Sammy sich bei uns eingewöhnt hat, haben wir "Hans und Franz" Besuch abgestattet, damit Sammy Vieles kennenlernt. U. a. auch, dass Welpen nicht in kleine, tiefe, fremde Teiche springen sollen ... aber das nur am Rande ;o) Sammy lernte Ayka kennen - eine 10jährige Goldendame, die einige Zeit vorher kaum noch Treppen steigen konnte bzw. wollte und die Sache mit ins Auto rein und raus ließ auch zu wünschen übrig - HD und ED. Aber dann?! Zack und hü-hüpf ging wieder alles, würde fast sagen, sie bewegte sich wie ein junger Gott ;o) Wir wurden aufgeklärt wieso, denn Ayka bekam schon seit einigen Tagesumdrehungen Frischfleisch sowie Obst und Gemüse. Tja, und das schien das Zauberfutter gewesen zu sein. Da Retriever bekanntlicherweise zu HD und ED neigen (nicht nur zurückzuführen auf Haltung, sondern auch auf Vererbung), haben wir angefangen uns über's BARFen zu informieren, damit Sammy hoffentlich nicht die selbe Diagnose so schnell ereilt. Tja, und im September 2008 war es dann so weit. Ich fühlte mich nach unzähligen Info-Internet-Stunden, Gesprächen mit vielen, vielen Leuten (ich war erstaunt, wie viele Hunde hier in unserer Umgebung geBARFt werden) und Unmengen von Austausch mit einer Freundin, die zur selben Zeit auf Frischfleisch umstellen wollte, so sicher mit der Sache, dass ich es gewagt habe: Sammy war begeistert ... und ist es heute immer noch!

FAZIT: Was Wölfe können, können Hunde schon lange ;o) ... sind ja auch nur Kaniden!

 

 

 


Was wird gefüttert - was nicht?

Bei dieser Ernährungsform bekommt der Hund

  • rohes Fleisch (außer siehe unten)
  • Gemüse, Obst, Kräuter
  • Öle und
  • rohe Fleischknochen                                               siehe (Auflistung).

Das Mengenverhältnis beträgt etwa 2/3 Fleisch zu 1/3 pflanzlicher Nahrung - bei einem jugendlichen bzw. erwachsenen Hund. Bei älteren Hunden geht man davon aus, daß das Verhältnis 50 : 50 sein sollte.

 

Nicht gefüttert wird:

 

  • rohes Schweinefleisch -  sollte, wenn überhaupt - gekocht verfüttert werden, da das rohe Fleisch mit dem Aujetzy-Virus belastet sein kann. Für Menschen ist dieser Virus zwar ungefährlich, für Hunde jedoch tödlich. Noch nicht Aujetzky-freie sind: NRW und Niedersachsen (jew. Deutschland) sowie Österreich und die Schweiz.
  • Eiklar nur gekocht verfüttern, da es sonst Avidin enthält, das Biotin bindet und daraus entstehende Mangelerscheinungen (Bioton-) wie z. B. Haarausfall, glanzloses und sprödes Haarkleid, Ergrauen sowie Schuppenbildung.                                                   Ebenso ist im rohen Eiweiß ein Tryssinhemmstoff enthalten, der Durchfall und Verdauungsprobleme hervorrufen kann. Gekochte Eier können hingegen im Ganzen gefüttert werden - o. a. "Probleme" werden im wahrsten Sinne zerkocht. Eier werden nur in Maßen gefüttert, Sammy z. B. bekommt ein bis zwei Stück in der Woche.
  • In Maßen sollten Leber und Niere gefüttert werden (entweder eine volle Mahlzeit pro Woche oder in zwei aufgeteilt), da Innereien Schadstoffe aufnehmen und an den Körper bei Aufnahme weitergeben. Unentbehrlich allerdings wegen dem hohen Vitamin-A-Gehaltes.
Spruch des Monats
Wenn du einen verhungerten Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beißen. Das ist der grundsätzliche Unterschied zwischen Hund und Mensch.
Mark Twain