Was ist Homöopathie?

Die Homöopathie wurde als eine Therapiemethode von Samuel Hahneman - deutscher Arzt und Apotheker - vor über 200 erfunden. Bei richtiger Anwendung ist die Wirkung schnell, sicher und sanft und ohne Nebenwirkung, nicht wie sie bei herkömmlichen Arzneien vorkommen.

Umgang mit homöopathischen Arzneimitteln
Homöopathiesche Arzeimittel sind mit sowie ohne Rezept in Apotheken erhältlich. Wer nicht über Erfahrungen in der homöopathischen Selbstmedikation verfügt, kann sich an untenstehende Dosierungsempfehlung halten. Es kann allerdings durchaus vorkommen, dass erfahrene Therapeuten im Einzelfall aufgrund besonderer Umstände von dieser Richtlinie abweichen.

Richtig einnehmen
Die Darreichungsformen (Dilutionen, Globuli und Tabletten) wirken vor allem über die Mundschleimhaut. Deshalb lässt man sie am besten langsam auf der Zunge zergehen - eine halbe Stunde vor oder nach einer Mahlzeit. Das langsame Zergehen auf der Zunge ist bei Hunden natürlich schwer. Hier kann ein Trick angewendet werden: Die Darreichungsform wird mit oder ohne Leckerlies gemörsert und vom Finger abgeleckt, so können die Wirkstoffe über die Schleimhäute aufgenommen werden. Die Dosierung - also die Menge und Häufigkeit der Einnahme - hängt weitgehends von der Reaktionsfähigkeit des Körpers, von der Schwere des Krankheitsbildes und vor allem von der Potenz des Arzneimittels ab.

Empfehlung zur Anwendung
Perakute Erkrankungen - wie Blutungen, Schock und kolikartige Schmerzen bedürfen einer Arzneigabe von 5-10-20-30 Minuten.
Akute Erkrankungen - wie akutes Fieber, Durchfall und Entzündungen bedürfen einer Arzneimittelgabe von 2 - 3 - 4mal tägl.
Subakute Erkrankungen - bedürfen einer Arzneimittelgabe von 1-2-3mal tägl.
Chronische Erkrankungen - Arzneimittelgabe 1 - 2mal tägl.
Chronische Hauterkrankungen - bei Hochpotenzen nur alle 3 - 6 Wochen.
Bei Verhaltensstörungen - wie z. B. Angst, Schreckhaftigkeit und Eifersucht werden Arzneimittel bis Besserung eintritt 1mal tägl. in D30 gegeben, danach nur noch 1 - 2 pro Woche.

Grundregel im Umgang mit homöopathischen Arzneimitteln:
Arzneimittel niedriger Potenzen - (bis D/C12) sind vorwiegend bei akuten
Erkrankungen anzuwenden und für die Selbstmedikation geeignet.
Arzneimittel hoher Potenzen - (ab D/C30) sind in der Regel bei chronischen
Erkrankungen angezeigt und gehören in die Hand eines Therapeuten.




Dosierung für Hunde:

Aufgelöst ins Trinkwasser oder direkt in die Lefzen.
Tabletten werden zerpulvert und aufgelöst.
Achtung, die Tropfen enthalten bis zu 70 % Alkohol.

Für mittelgroße Hunde:
5 - 8 Tropfen Dilution (alkoholische Verschüttelung) oder 1 Tablette oder
5 Globuli oder 1 Meserspitze Trituration (entsteht durch Pressen der Verreibung).

Hunde großer Rassen erhalten: 10 Tropfen Dilution oder 8 Globuli.

Kleine Hunde oder Welpen erhalten nur eine viertel oder halbe Dosis.

Generell sollte die Einnahme homöopathischer Medikamente reduziert werden, sobald sich der Krankheitszustand bessert. Nach der Genesung sollte das Arzneimittel abgesetzt werden.

Die Erstreaktion

In seltenen Fällen kann nach der Einnahme einer homöopathischen Arznei eine vorübergehende Erstreaktion auftreten (Auch unter der Bezeichnung ‘Erstverschlimmerung’ bekannt, da die Krankheitssymptome dann vorübergehend heftiger auftreten.). Dies ist im allgemeinen unbedenklich und kann als Zeichen dafür gewertet werden, dass das richtige Arzneimittel gewählt wurde. Wenn solch eine Erstreaktion aber längere Zeit anhält, dann sollten Sie unbedingt Ihren Arzt oder Heilpraktiker aufsuchen.

Die Trägerstoffe
Die Trägerstoffe unserer homöopathischen Arzneien sind
natürlichen Ursprungs: Alkohol-Wasser-Gemische in Dilutionen,
Rohrzucker (Saccharose) in Globuli,
Milchzucker (Laktose) in Tabletten.


Alle homöopathischen Arzneimittel müssen trocken aufbewahrt werden
und sollten vor übermäßiger Wärme- und Lichteinwirkung geschützt sein.


 

                                                            

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Wenn du einen verhungerten Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beißen. Das ist der grundsätzliche Unterschied zwischen Hund und Mensch.
Mark Twain